Fachbereich für Fotografie / Medien / interdisziplinäre Arbeit
   
  Der FB – Fotografie / Medien / interdisziplinäre Arbeit an der fadbk bietet, für sich betrachtet, ein Studienprogramm, welches das traditionelle fotografische Erbe und seine Errungenschaften in Verbindung bringt und ausbalanciert mit einem Forschergeist, der seinen Blick auf die Zukunft des Mediums fokussiert.

Von der Lochkamera und die einfachen Anfänge der Fotografie, über die weitere fotomechanische, chemisch-analoge Entwicklung, bis hin zu den gegenwärtigen, digitalen „state-of-the-art“ Technologien, ist die Fotografie ein Medium, für welche eine Mischung aus Technologie und angewandter Gestaltung, wie freier Kunst fundamental und charakteristisch ist. Aus diesem Grund schließt die innovative Ausbildung und Praxis an der fadbk alle Facetten einer zeitgenössischen Kunstpraxis und Kunsttheorie ebenso selbstverständlich ein, wie technologische Grundlagenveranstaltungen und Übungen zu einer angewandten oder dokumentarischen Gestaltungspraxis und zur visuellen Kommunikation.

Die Arbeit in den Künstlerklassen fördert, unabhängig davon, ob es sich um Bilder aus einer Lochbildkamera, um analoge oder digitale Fotografie handelt, das künstlerische Experiment und den Willen und die Fähigkeit innovative Risiken einzugehen und eine eigene Vision und Ausdrucksweise in einer authentischen, künstlerischen Arbeit zu entwickeln.
Diese notwendige Mischung aus konzeptueller, künstlerisch-ästhetischer und technologischer Bewusstheit macht aus der Fotografie und den ihr verwandten technischen, bildgebenden Verfahren, z. B. Video und Film, höchstrelevante Medien für die zeitgenössische Kunstpraxis.

Die fadbk unternimmt generell große Anstrengungen, um eine interdisziplinäre Kunstpraxis zu fördern, welche eine fundamentale Bedeutung für die moderne und zeitgenössische Kunst hat. Einer der Ursprünge einer solchen interdisziplinären Arbeit liegt in den Veränderungen, die seit den 1960er Jahren künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten, wie z. B. die Konzeptkunst, Land Art, Performance, Installation und Videokunst hervorgebracht haben. Hierdurch wurden das künstlerische Vokabular und künstlerische Strategien stark erweitert, so dass zeitgenössische Kunst nicht länger auf der Beherrschung separater Medien und Disziplinen basierte, sondern das Ergebnis einer Mischung unterschiedlichster Strategien sein konnte.
Soziale, politische und kulturelle Veränderungen, aber auch technische Neuerungen werfen neue Fragen auf und tragen so zur Entwicklung der Kunst und zur Entwicklung unserer Studienprogramme bei. Daher ist der FB – Fotografie / Medien / interdisziplinäre Arbeit, obwohl selbstverständlich in jedem Fachbereich an der fadbk interdisziplinär gearbeitet werden kann und wird, ein Schlüsselbereich für eine experimentelle, intermediale und interdisziplinäre Kunstpraxis.

Durch die natürliche Kooperation zwischen den Fachbereichen und die Möglichkeit, einen weiteren Schwerpunkt in einem anderen Fachbereich zu wählen, ergibt sich ein für Deutschland einzigartiges Studienprofil im Hinblick auf ein künstlerisches Fotografiestudium.

Der Fachbereich Fotografie / Medien / interdisziplinäre Arbeit ist der zweitgrößte Fachbereich an der fadbk und ist insgesamt ausgezeichnet ausgestattet. Er verfügt über verschiedene Computerpools und Medienwerkstätten zur digitalen Bildbearbeitung und Ausgabe und zur digitalen Video- und Audiobearbeitung, über analoge SW- / Color-Labore, über Seminar- und Vorführräume und über ein Fotostudio. Näheres hierzu finden Sie unter dem Menupunkt einrichtungen.

Die Computerpools, Labore und Werkstatt-Ressourcen des Fachbereichs stehen auch den Studierenden der anderen Studiengänge an der fadbk zur Verfügung. Im umgekehrten Falle, können Studierende des FB – Fotografie / Medien / interdisziplinäre Arbeit auch auf die Einrichtungen der anderen Fachbereiche der Fakultät für freie Kunst und auf die zentralen Einrichtungen der fadbk zugreifen. Grundsätzlich sind entsprechende Einweisungen und Werkstattscheine, sowie eine Studentenhaftpflichtversicherung für die selbständige Nutzung der Einrichtungen und die Ausleihe der Geräte notwendig. Die Einrichtungen der Akademie stehen den Studierenden an sieben Tagen in der Woche, bis zu zwölf Stunden täglich zur Verfügung. Für besondere Projekte sind „Nachtschichten“ in bestimmten Fällen nach Absprache möglich.



FB-Galerie Fotografie / Medien


Dozenten:
Christiane Hantzsch, Thomas Zika, Stefan Bayer, Christian Paulsen, Nicola Schrudde,
PD. Dr. Axel Müller

Gastdozenten:
Karin Geiger
Eric Lanz

Werkstattleiter:
Stefan Bayer
Assistenz:
Jeannot Künzel

Klasse: Christiane Hantzsch > Galerie Klasse Hantzsch
(Sprechzeiten / Kolloquien: 1. WE eines Monats, Sa / So, 10:00 - 19:00 Uhr)
Klasse: Christiane Hantzsch
(Sprechzeiten / Kolloquien: wöch. Do, 10:00 - 14:00 Uhr)
Klasse: Nicola Schrudde > Galerie Klasse Schrudde
(Sprechzeiten / Kolloquien: 3. WE eines Monats, Sa / So, 10:00 - 19:00 Uhr)
Klasse: Thomas Zika > Galerie Klasse Zika
(Sprechzeiten / Kolloquien: wöch. Do, 18:00 - 22:00 Uhr)
Klasse: Thomas Zika
(Sprechzeiten / Kolloquien: 4. WE eines Monats, Sa / So, 10:00 - 19:00 Uhr)

Grundlagenseminare und Workshops nach Semesterplan
Praktische und theoretische Pflichtseminare: 2. WE eines Monats, Sa / So, 10:00 - 19:00 Uhr
Kunstgeschichte (Epoche): 4. Fr. im Monat 19:00 - 21:00 Uhr
 
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